Irgendwann kam er auf die Idee, einen Koffer zu erwerben. Nicht einen derer, die man heute hinter sich herzieht. Einen aus Kunststoff, in modischen Farben und Design. Nein, es sollte einer der Art sein, wie man sie zu früheren Zeiten hatte. Ein Lederkoffer. Nicht, dass er ihn zum Zeitpunkt des Kaufes dringlich gebraucht hätte. Es war eher symbolischer Natur. Und doch sollte er für den Tag bereitstehen, in gepacktem Zustand, mit den nötigsten Dingen, die es braucht, um zu gehen, ohne zum Zeitpunkt des Aufbruchs zu wissen, wohin.
So war sein Plan. Er versah ihn mit einigen Büchern. Mit Schreibutensilien und einigen dieser Kladden, die ihm seit Jahren als Tagebuch dienten, das er in gewissenhafter Gewohnheit führte. Mit einigen Kleidungsstücken und Toilettenartikeln. Festen Schuhen und zwei Flaschen Wein, mit denen er die Ankunft an eben diesem unbekannten Ort zu feiern gedachte. Er deponierte ihn in diesem Zustand in seinem Zimmer. In greifbarer Nähe. In Sichtweite, so dass er immer vor Augen hatte, was noch keinen Zeitpunkt kannte. Er wusste, dieser Tag würde kommen. Er würde sich ankündigen und wenn es dann soweit war, wäre er bereit...